Blowerdoor Rheinland Köln-Bonn unterscheidet zwei Methoden der Blowerdoor-Untersuchung,

die Blowerdoor-Messung und den Blowerdoor Test.

Der Blowerdoor-Test auch Leckagesuche genannt, ist eine Qualitätsüberprüfung der luftdichten Ebene. Hierbei wird das Objekt frühzeitig auf Undichtigkeiten geprüft um rechtzeitig Fehler zu erkennen und beseitigen zu können. Dies geschieht normalerweise zur Suche der Leckagen im Unterdruckverfahren und zur Darstellung der Leckagen, mittels Nebel oder Rauch im Überdruckverfahren.

Der richtige Moment für den Blowerdoor-Test ist, wenn folgende Teile eingebaut sind:

  • Fenster
  • Außentüren
  • Folie mit Verlattung

Nicht eingebaut sein sollten:

  • Gipskarton
  • Estrich
  • Verkofferungen

 

Die Blowerdoor-Messung ist die am häufigsten benötigte Untersuchung z. B. für den Nachweis für die KfW oder den öffentlich rechtlichen Nachweis. Die korrekte, fachliche Bezeichnung dafür lautet Differenzdruckmessung, bei der das Objekt unter unterschiedlich starken Druck gesetzt und so eine Messreihe erstellt wird. Abschließend wird daraus ein Messprotokoll erstellt.

Für eine rechtskonforme Blowerdoor-Messung ist es unbedingt erforderlich, dass die Gebäudehülle fertiggestellt ist!

Eingebaut sein müssen alle Elemente, die mit der Aussenhülle fest verbunden sind:

  • alle Fenster
  • alle Außentüren (Haustüre, Nebeneingang, Kellertüre, Dachbodentreppe, etc.)
  • Leitungen der Gebäudetechnik (Durchgänge für die Lüftung, Solarheizung etc.)
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